Frage: Am 7. Februar findet zum dritten Mal an den Berufsbildenden Schulen ein Berufsinformationstag statt. Wie sind die bisherige Erfahrungen?

Eberlei: Durchweg gut. Im Vorjahr hatten wir rund 1200 Besucher. Von unseren späteren Schülern ist uns oft zurückgemeldet worden, dass sie sich über die Informationen, die sie erhalten haben, sehr gefreut haben, und dass sie mit einem besseren Gefühl in die jeweilige Schulform gestartet sind. Aber auch das eigentliche Konzept hat sich sehr bewährt.

Robke: Insbesondere die individuelle Ansprache wird sehr geschätzt. Gerade auch von den Eltern, die ihre Kinder oft begleiten. Deren Anteil ist erfreulich hoch. Wir können somit überhaupt nicht bestätigen, dass sich die Eltern nicht um die Berufswahl ihrer Kinder kümmern. Auch der Zeitpunkt Anfang Februar ist sehr geeignet für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. Dann liegen die Halbjahreszeugnisse vor, und man weiß schon ziemlich genau, welchen Abschluss man erreicht.

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Frage: Lässt sich der Erfolg an Zahlen festmachen?

Janßen: An Zahlen nicht genau. Aber die Wechselwünsche innerhalb der Fachrichtungen sind wohl nicht nur gefühlt weniger geworden.

Frage: Also läuft der Berufsinformationstag genau so ab wie in den beiden Vorjahren?

Robke: Im Prinzip schon so wie im Vorjahr. Nur die Zeiten haben wir dem Bedarf angepasst. Wir haben gemerkt, dass es früh los ging und der Besuch bis 18 Uhr gut war, danach kam so gut wie niemand mehr. Deshalb wird es dieses Jahr von 14 bis 18.30 Uhr Informationen geben. Die zentrale Info- und Anlaufstelle wird im Eingangsbereich des Hauptgebäudes auf der Seeseite der Elmendorfer Straße sein. Hierher können alle kommen, um sich auf dem weitläufigen Gelände zurecht zu finden.

Janßen: Beteiligt sein werden in diesem Jahr wieder alle Schulformen. Darüber hinaus sind die Agentur für Arbeit, die Ausbildungsplatzinitiative und die Kreishandwerkerschaft da. Somit gibt es auch Informationen über Berufsfelder und Ausbildungsberufe. Auch die Beratungslehrer der Schule sind im Einsatz. Das ist vor allem für all diejenigen wichtig, die noch überhaupt keine Ahnung haben, in welche Richtung die weitere Schullaufbahn gehen soll. Jede Schulform wird sich präsentieren, anschließend sind Gespräche möglich. In einigen Schulformen sind auch Schüler anwesend, die aus ihrer Sicht berichten. So erhalten die Schüler alle Informationen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Frage: An wen wendet sich der Berufsinformationstag denn überhaupt?

Eberlei: Letztlich an alle Schüler. Wir erleben zunehmend, dass eines Unwissenheit über die Schulpflicht herrscht. Diese besteht auch über den Besuch der Sekundarstufe I hinaus. Sie endet erst zwölf Jahre nach dem Beginn der Schulzeit. Sie kann und muss erfüllt werden durch den Besuch der Sekundarstufe II, den Besuch einer Schulform an den Berufsbildenden Schulen oder durch eine Ausbildung.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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