BAD ZWISCHENAHN Was verbindet Bad Zwischenahn mit Sylt, Amrum, Föhr oder Kirchseelte? In all diesen Orten ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Reithdächern per Allgemeinverfügung verboten. Verstöße gegen diese Verfügung werden mit saftigen Geldbußen geahndet: Mit einer Geldbuße von bis zu 10 000 Euro wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen dieser Anordnung pyrotechnische Gegenstände der Klasse II abbrennt.

Initiator Manfred Meins

Dass es in der Gemeinde Bad Zwischenahn diese Allgemeinverfügung zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern gibt, mit der reithgedeckte und andere brandgefährdete Gebäude besonders geschützt sind, gibt, ist dem Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Bauernhaus (IGB) im Ammerland, Manfred Meins zu verdanken.

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Meins, selbst Besitzer eines reithgedeckten Bauernhauses, appellierte im Dezember 2001 an alle Gemeinden des Ammerlandes, es den Gemeinden Hatten oder Dötlingen im Landkreis Oldenburg gleich zu tun: Indem sie ihre rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und zum Jahreswechsel eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Abbrennen von Silvesterfeuerwerk in der Nähe von reithgedeckten Gebäuden und anderen besonders brandempfindlichen Einrichtungen untersagt. Wer gegen diese Verfügung verstößt, handelt ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße belegt werden.

Auf fruchtbaren Boden

In der Gemeinde Bad Zwischenahn fiel der Vorstoß von Meins auf fruchtbaren Boden. Um die vielen reithgedeckten Museumsgebäude des Heimatmuseums Ammerländer Bauernhaus, aber auch um die ungezählten Privathäuser mit Weichdach rund ums Meer in der Silversternacht zu schützen, greift seit dem Jahreswechsel 2001/2002 alljährlich die Allgemeinverfügung, die die Gemeindeverwaltung jeweils per Amtlicher Bekanntmachung publik macht.

Danach dürfen im gesamten Bereich der Gemeinde „am 31. Dezember 2008 und am 1. Januar 2009 keine pyrotechnischen Gegenstände der Klasse II (Silvesterfeuerwerk) in einem Umkreis von 100 Metern zu besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen, insbesondere stroh- und reithgedeckten Häusern, sowie in unmittelbarer Nähe von Tankstellen, Kirchen, Krankenhäusern und Altenpflegeheimen abgebrannt werden”.

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