Rostrup Johannes Robke bringt es auf den Punkt: „Wenn der Tag hilft, nur einen Unfall zu vermeiden, haben wir unser Ziel erreicht.“ Zwar weiß der stellvertretende Schulleiter der Berufsbildenden Schulen (BBS) Ammerland auch, dass eine Erfolgsmessung nicht möglich ist. Die Ernsthaftigkeit, mit der die Schüler an den 14 Stationen unterwegs waren, gibt ihm aber allen Anlass, zu hoffen, dass mehr als ein Unfall verhindert werden könnte.

Zum zweiten Mal nach 2013 hatten die BBS gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern diesen ungewöhnlichen Unterricht organisiert. Statt Mathe, Technik oder Wirtschaft standen Wiederbelebung, Umgang mit der Rettungsschere oder auch Ladungssicherheit auf dem Stundenplan. An 14 Stationen konnten sich alle Schüler der BBS informieren – und Hunderte machten davon auch Gebrauch. Darunter Sina, die 17-Jährige hat zwar noch keinen Führerschein, aber als Mitfahrerin könne man auch in einen Unfall verwickelt sein, meint sie nach dem Ausstieg aus dem Überschlagssimulator. „Da ist es doch gut, wenn man das vorher unter diesen Bedingungen schon einmal mitgemacht hat.“

Ziel des Landkreises Ammerland als Veranstalter und Schulträger ist es, die Gruppe der jungen Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren für die Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Unterstützung gab es durch Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland, Verkehrswacht Ammerland, Gemeinde- und Unfallversicherungsverband Oldenburg, DEULA Westerstede, Notfallseelsorge, Rettungsdienst Ammerland, Deutsches Rote Kreuz sowie Freiwillige Feuerwehr Bad Zwischenahn.

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Hermann Nee, Verkehrssicherheitsberater bei der Polizei in Westerstede, zeigt den Schülern auf einem Anhänger montiert einen simulierten Baumunfall. Es sei aber nicht nur das Autowrack an sich, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beeindrucke, so Nee. „In den Gesprächen kann ich vor allem auch Lösungsansätze vermitteln.“ Das könne die Rückfahrt aus der Disco mit der Nachteule sein, aber auch die Abmachung, dass einer fährt. Wie nämlich die Verkehrstüchtigkeit durch Alkoholeinfluss beeinträchtigt wird, konnten die Fahranfänger gefahrlos in einem Fahrsimulator nachempfinden.


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Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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