Heidkamp Eltern der Kindergartenkinder in Heidkamp sorgen sich um die Weiterführung der frischen Küche im Kindergarten. Dort wird, anders als in den anderen Einrichtungen in der Gemeinde, bislang das Mittagessen täglich überwiegend frisch zubereitet – für derzeit 75 Kinder in den fünf Gruppen der Einrichtung. Diese Aufgabe erfüllt bereis seit Jahren die Heidkamperin Birte Rohr. Der Wiefelsteder Ausschuss für Generationen und Soziales wird am kommenden Montag, 19. Mai, ab 16 Uhr im Rathaus darüber beraten, ob es diese Regelung auch weiterhin geben soll. Sie endet nämlich vertraglich zum Ende des laufenden Kindergartenjahres.

Hintergrund ist der Abschied von Kindergartenleiterin Ingrid Sander zum Ende des Kindergartenjahres in den Ruhestand. Deren Engagement und deren Konzept habe die frische Mittagessenzubereitung maßgeblich getragen, schreibt die Gemeindeverwaltung in ihrer Beratungsvorlage für den Ausschuss. Zum 1. August ist seitens des Kindergartenträgers, der Kirchengemeinde Ofen, bereits eine neue Leiterin für den Kindergarten eingestellt worden: Christa Gerdes. Sie war bislang stellvertretende Leiterin der Betriebskindertagesstätte Biberburg in Oldenburg.

Die Eltern der Kindergartenkinder haben beantragt, die frische Zubereitung des Mittagessens auch weiterhin zu gewährleisten und das Konzept fortzuführen – und haben 98 Unterschriften zur Unterstützung des Antrags gesammelt. Auch die Kirchengemeinde unterstütze den Antrag, heißt es in der Beratungsvorlage der Gemeindeverwaltung, die vorschlägt, die Regelung zunächst bis Ende Mai 2018 beizubehalten und die Angelegenheit nach Einarbeitung der neuen Kindergartenleiterin erneut zu beraten. Dafür – so die Verwaltung weiter – sollte dann auch ihre aktuelle Stellungnahme eingeholt werden.

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Beraten werden muss aber auch darüber, ob die vor Jahren gebraucht gekauften Konvektomaten in der Küche des Kindergartens ersetzt werden sollten. Auch dies hatten die Eltern in ihrem Antrag angesprochen. Zwar habe die Küche die Aufstockung des Kindergartens um zwei Gruppen verkraftet; aufgrund der höheren Kinderzahl seien die Geräte jedoch am Limit, schreiben die Eltern. Auch die Gemeindeverwaltung schließt nicht aus, dass die Geräte „in absehbarer Zeit“ ersetzt werden müssen. Sie geht von einer Investition in Höhe von mindestens 12 500 Euro aus.

Grundsätzlich sehen die Eltern „etliche Vorteile“ der vorhandenen Regelung gegenüber den Modellen anderer Kindergärten. So könne etwa der Speiseplan deutlich individueller an spezielle Bedürfnisse angepasst werden. Und die Gemeindeverwaltung rechnet in der Beratungsvorlage für den Ausschuss vor, dass durch die Selbstzubereitung des Mittagessens keine zusätzlichen laufenden Kosten entstehen.

Aber die Eltern machen sich auch stark für Birte Rohr und einen „wertvollen Arbeitsplatz“, der bei Fortführung des Konzeptes gesichert und nicht ausgelagert würde. Viele Aktivitäten wie das traditionelle Stutenkerlbacken, die Gruppen- und Kindergartenfeste, das Laternenfest oder die Ausflüge der Kinder würden von Birte Rohr mit großem Engagement unterstützt.

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