Rostrup „Wir sind noch genauso wie damals“, stellten die Ehemaligen der Mittelpunktschule Rostrup beim Klassentreffen 40 Jahre nach dem Ende der gemeinsamen Schulzeit einhellig fest. Organisiert hatte das Treffen Monika Stalleicken, geb. Bruns. Und 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

Treffpunkt war bei der alten Schule, wo ein alter Schulbus auf die Ehemaligen wartete. Erste Erinnerungen wurden beim Kaffeetrinken im „Gristeder Hof“ ausgetauscht, und die alte Vertrautheit aus der gemeinsam verbrachten Schulzeit stellte sich auch schnell wieder ein. Die Organisatorin Monika Stalleicken hatte sich viel Mühe gemacht und für jeden Anwesenden einen Umschlag mit Kopien alter Fotos aus der Schulzeit und von Schulausflügen sowie einem Konfirmationsfoto zusammengestellt.

Auch ein Foto vom Lehrerkollegium war dabei. Mit unvergessenen Lehrerinnen und Lehrern wie Fräulein Luts und Adolf Oltmer, auch dieses Bild weckte schon bald lebhafte Erinnerungen. „Von Fräulein Luts habe ich meine einzige Ohrfeige während der ganzen Schulzeit bekommen“, erzählte Monika Stalleicken lachend. Auch sonst sei es nicht immer zimperlich in der Klasse zugegangen: „Gunda, Liane, Christa und ich hatten uns im Winter hinter der Turnhalle aus Schnee einen Glitschhügel gebaut. Den durfte dann nach Gundas Meinung niemand sonst in Anspruch nehmen. Das sah Heidi anders, nahm Anlauf und sprang mit einem Riesensatz auf den Rutschhügel. Schnell war eine Riesenprügelei zwischen Gunda und Heidi im Gang. Ergebnis war am Ende ein ausgerissener Haarbüschel von Gunda und ein angeschlagener Schneidezahn von Heidi.“

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Mit von der Partei bei dem jetzigen Treffen waren auch die Ohrweger. Diese Schüler wurden noch in der alten Ohrweger Volksschule eingeschult und wechselten erst zum fünften Schuljahr in die damalige Mittelpunktschule.

„Wir fuhren von da an immer gemeinsam mit dem Fahrrad in die Schule nach Rostrup“, erinnerte sich Bärbel Greulich, geb. Brüntjen. Und die Ohrweger hatten es faustdick hinter den Ohren: „So wurde zum Beispiel eine Zirkelspitze während einer Schulstunde vorne in die Schuhsohle geklemmt und damit der davor sitzende Klassenkamerad traktiert“, wusste Elke Carle noch zu berichten.

Im Anschluss an das gemeinsame Kaffeetrinken stand noch eine Besichtigung der alten Schule und der Klassenräume auf dem Plan – gemeinsam geführt von dem Hausmeister aus der Schulzeit, Gerold Feldmann, und dem jetzigen Hausmeister Helmut Kahnert.

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