Seit knapp 20 Jahren sorgt Hanna Stieg von Montag bis Sonnabend für gefüllte Zeitungs- und Briefkästen in Ocholt. Das wissen auch ihre Kinder und Nachbarn, die der fleißigen Radfahrerin zum 60. Geburtstag ein großes Schild schenkten.

„Günter, ich muss jetzt los, mit Zeitung austragen verdien’ ich mein Moos“, steht in großen Lettern auf dem Schild in ihrem Vorgarten. Daneben eine Puppe in typischer NWZ-Zustellerkleidung und ein Fahrrad. „Mir macht das Austragen immer noch sehr viel Spaß. Man hat auch schon früh morgens Kontakt zu netten Leuten“, sagt die Ocholterin. Mehr als 150 Haushalte beliefert sie jeden Tag. Bis 6 Uhr sollte dann jeder Zeitungskasten auf ihrer Route gefüllt sein – und das bei Wind und Wetter. „Noch bin ich sehr fit und hoffe, dass ich noch ein paar Jahre arbeiten kann. Das Fahrradfahren macht jeden Tag Spaß“, sagt die Ocholterin.

Nach dem Austragen der Zeitung bringt sie auch die Briefe der Citipost an den Mann oder die Frau.

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Auf eine Reise ins Weltall nahm Dr. Fred Goesmann vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung jetzt die SPD-AG 60 plus im Hotel Busch in Westerstede mit. Er hielt einen Vortrag über die Rosetta-Mission zum Kometen „Churyumov-Gerasimenko“, wie er im Original heißt. Nach einer Erläuterung des Sonnensystems und den dort an bestimmten Stellen durchkommenden Kometen berichtete Goesmann über vermutete Eigenschaften von Kometen, über die Ausrüstung der Sonde Rosetta sowie der Landefähre „Philae“. Der Komet Churyumov-Gerasimenko wurde erst 1969 entdeckt. Seine Herkunft ist noch unbekannt, ebenso sein zukünftiger Weg. Mit der Sonde Rosetta, die vor mehr als zehn Jahren auf einem komplizierten Kurs auf den Weg gebracht wurde, konnten erste Messungen und Fotos gemacht werden.

Fred Goesmann ist ehemaliger Schüler des Gymnasiums Westerstede und jetzt maßgeblich an dem Projekt beteiligt. Kompetent und humorvoll beantwortete der Referent die zahlreichen Fragen.

Zu einem Informationsgespräch trafen sich jetzt Abgeordnete der Kreistagsgruppe SPD/Grüne/UWG mit dem Geschäftsführer der Kreisvolkshochschule (KVHS), Winfried Krüger. Thema war unter anderem der Bedarf der KVHS an zusätzlichen Schulungs- und Büroräumen in Westerstede. Diese Räume sollen nach den Vorstellungen der Mehrheitsgruppe im geplanten Neubau eines Beratungs- und Bildungszentrums am Standort der KVHS an der Straße Am Röttgen eingerichtet werden. „Nachdem grundsätzliche Fragen zum Baukomplex nun im zuständigen Fachausschuss geklärt werden konnten, steht einer zügigen Planung und Umsetzung des Bauvorhabens nichts mehr entgegen“, sagte der Vorsitzende des Kreistags-Fachausschusses für Feuerschutz und Bauwesen, Hans-Dieter Schneider (SPD). Es sei allerdings festzustellen, dass auch bei den vorhandenen Räumlichkeiten der KVHS-Verwaltung unter energetischen Gesichtspunkten einiges an Sanierungsarbeiten anstünden.

Gesprochen wurde außerdem über das umfangreiche Kursangebot der KVHS, das von Winfried Krüger erläutert wurde. Positiv aufgenommen wurde seine Feststellung, dass die Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Ammerlands reibungslos funktioniere und mittlerweile viele Kurse dezentral angeboten würden. Freia Taeger (SPD), Aufsichtsratsvorsitzende der KVHS gGmbH, betonte die Notwendigkeit eines attraktiven Kursangebotes vor Ort: „Die unzureichende Anbindung der Ammerlandgemeinden an die Kreisstadt Westerstede durch den öffentlichen Nahverkehr ist dabei nur ein Aspekt.“

SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Frank Oeltjen bedankte sich bei Winfried Krüger für seinen bisherigen Einsatz: „Unsere Unterstützung ist Ihnen auch in Zukunft sicher.“

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