Die Sozialstation Ammerland-Wesermarsch, ein Zusammenschluss der Sozialstation Rastede und der Sozialstation Nordenham-Butjadingen-Stadland, ist mit neuen Fahrzeugen ausgestattet worden. Geschäftsführer Olaf Loose und die Pflegekräfte nahmen am Dienstagmittag im Autohaus Ford Horstmann in Rastede von Inhaber Ralf Horstmann und Verkäufer Jürgen Meiners zehn rote Ford Ka in Empfang. 17 weitere Dienstfahrzeuge waren bereits am Tag zuvor in Nordenham übergeben worden. Die Pfleger und Schwestern legen in der nördlichen Wesermarsch rund 450 000 Kilometer im Jahr zurück, in Rastede sind es etwa 250 000 Kilometer.

Eine Spende über 140 Euro hat die Arbeitsgemeinschaft (AG) Wildtierschutz der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede unter der Leitung von Susanne Bürig am Dienstagnachmittag an den Leiter der Wildtierauffangstation Rastede, Klaus Meyer, überreicht. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Vogelglocken, die einen ähnlichen Zweck wie Vogelhäuser erfüllen: Sie dienen den Vögeln als Futterstelle. In mehreren Stunden seien die Vogelglocken gebaut und anschließend verkauft worden, berichtete Schüler Tim. AG und Auffangstation arbeiten regelmäßig zusammen. „Wir sind ein- bis zweimal im Monat hier“, erzählte Susanne Bürig. Zwölf Schüler aus den Jahrgängen 5 und 6 machen mit und haben zum Beispiel eine Patenschaft für die Schildkröten übernommen, die es in der Auffangstation gibt, erzählten Nelly und Anna-Lena. Kati und Karina berichteten, dass die AG im Schulgarten eine Igelburg gebaut habe, die den stacheligen Tieren einen warmen Unterschlupf und Futter im Winter bietet. Einen Ausblick auf das nächste Projekt gab Schülerin Daphne: „Wir wollen das Insektenhotel in unserer Schule von Grund auf erneuern.“ Während des Besuches in der Wildtierauffangstation hörten die Schüler auch einen Vortrag. Saskia Nemitz, die zurzeit ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, informierte über erneuerbare Energien.

An einem Babysitterkursus in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede haben jetzt 17 Mitarbeiter der Schülerfirma „Das Sofa-Team“ teilgenommen. Über die Schülerfirma wollen sie Eltern künftig ihre Dienste anbieten. „Es gibt schon Anfragen“, sagte Lehrerin Elisabeth Lücken. In dem Kursus, den Gabriele Wirsig-Ross leitete, befassten sich Schüler aus allen drei Schulzweigen mit dem Verhalten in einer fremden Familie, den Bedürfnissen und der Entwicklung eines Kindes, dem Umgang mit Kindern, sinnvollen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten, Säuglingspflege und Ernährung, Einführung in die Erste Hilfe sowie Rechtlichem und Organisatorischem. Einer der Teilnehmer war Jannis von Waaden. Der 15-Jährige aus Leuchtenburg sagte, er gehe gerne mit Kindern um. Im Kursus habe er viel gelernt und viele Erfahrungen gemacht. „Ich finde es gut, dass wir Verantwortung übernehmen können. So wird das Selbstbewusstsein gestärkt.“ Carina Marholdt (16, Ohm­stede) erzählte, dass sie bei ihren jüngeren Geschwistern schon ein wenig Erfahrung sammeln konnte. Trotzdem habe es noch viel zu lernen gegeben, um bei fremden Personen als Babysitter tätig zu sein. Jerome Jeczyk (16, Rastede) fand es deshalb wichtig, über die Pflichten, aber auch über die Rechte als Babysitter informiert zu werden. Und Julika Bollenhagen (15, Rastede) fand es gut, dass vermittelt wurde, wie man als Babysitter mit bestimmten Situationen umgehen sollte.

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Das war so toll!“ So lautete die einhellige Meinung der mehr als 30 Jungen und Mädchen, die beim Filmnachmittag des Ortsvereins Wahnbek-Ipwege-Ipwegermoor und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Rastede, Pfarrbezirk Wahnbek, dabei waren. Eingeladen waren die in Wahnbek neu eingeschulten Mädchen und Jungen und deren Schulpaten, berichtet Gerta Pfeifer, Vorsitzende des Ortsvereins. Für die Organisatoren sei die Arbeit mit Kindern sehr wichtig. Angebote wie Kindernachmittage mit der evangelischen Diakonin sowie Ferienprogramm und Kinderchor durch den Ortsverein rundeten diese gemeinsame Veranstaltung ab. Gemeinsame Unternehmungen förderten einen guten Zusammenhalt in der Gruppe und stärkten zudem das Selbstwertgefühl. Besonders für die Schüler der ersten Grundschulklasse ein wichtiger und erstzunehmender Baustein in ihrer Entwicklung, geht doch nun nach der Kindergartenzeit so langsam der „Ernst des Lebens“ los, so die Vorsitzende. Nun freuen sich Pfarrer Gundolf Krauel und Gerta Pfeifer auf das Filmereignis im nächsten Jahr. Denn, da sind sich beide Organisatoren einig, das wird auf jeden Fall Bestand haben.

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