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Über 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Oldenburg sowie Vertriebsmitarbeiter auf der ganzen Welt sorgen für Vermarktung, kompetente Beratung und eine reibungslose Logistik. Von hier aus werden der professionelle Gartenbau und Gartencenter, Baumärkte und Gärtnereien mit den begehrten Wachstumsförderern aus den Floragard-Gesellschafterwerken in Norddeutschland und dem Baltikum beliefert. Im Corona-Jahr 2020 konnte das Unternehmen starke Nachfrage verzeichnen. Der heimische Garten wurde von vielen wieder ganz neu entdeckt.

Lange Tradition

Am 21. Mai 1919 wurde das Unternehmen als Torfstreuverband GmbH in Berlin gegründet. Schnell folgten Expansionsschritte, etwa die Qualitätsmarke „Floratorf“ im Jahr 1929 sowie 1934 die Beratungsstelle „Torfhumusdienst“. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelte man die Zentrale in Oldenburg an, näher an den vielen niedersächsischen Gesellschafterwerken. Mit neuer wirtschaftlicher Stärke in den 50er Jahren der Nachkriegszeit erschloss man das europäische Ausland. Lange Zeit agierte Floragard von der Bloherfelder Straße aus, ehe man 1996 in die Gerhard-Stalling-Straße zog.

Vielseitige Vordenker

Das heutige Kerngeschäft im Vertrieb von Blumenerden und Substraten entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Am Anfang stand der Torf, ein Sediment aus zersetzten Pflanzenresten, das in Mooren zu finden ist. Torf diente in der Viehzucht als Einstreu in Ställen oder auch als Brennmaterial. Floragard hatte nach dem Zweiten Weltkrieg ein wachsames Auge und erkannte den gestiegenen Bedarf an Torf zum Anbau von Obst und Gemüse. Für diese Bedürfnisse entwickelte man die ersten Torfmischungen, die das Beste aus Torf und Dünger vereinten und somit die Grundlage für die heutigen Erfolge des Erwerbsgartenbaus und der Hobbygärtner bildete.

Weniger Torf in Produkten

Natürlich weiß auch Floragard um Kritik die rund um das Thema Torfabbau. In seinen Eigenschaften ideal für die Produktion von Erden und Substraten, handelt es sich bei Torf letztlich doch um einen endlichen Rohstoff. Zwar werden keine Moore trockengelegt, denn es stehen nur im Vorfeld landwirtschaftlich genutzte Flächen bei der Torfgewinnung zur Verfügung, dennoch strebt gerade der Handel in Deutschland eine Reduktion der Torfanteile in Blumenerden an. Zudem spielen Bio- und sogar vegane Erden eine immer stärkere Rolle bei den Verbrauchern. Floragard geht diesen Weg mit und reduziert die Torfanteile in den Produkten kontinuierlich. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter forschen tagtäglich im Labor und Versuchsgewächshaus in Tweelbäke an neuen modernen Rezepturen und alternativen Ausgangsstoffen. Es gibt auch schon gänzlich torffreie Erden, die allerdings mit mehr Pflegeaufwand einhergehen und auch etwas kostspieliger in der Anschaffung sind. Alternativen wie Kokosmark, Holzfaser oder Grünschnittkompost haben ihre Stärken, doch auch ihre Schwächen. Entweder sind diese beispielsweise nicht regional, binden zu viel Stickstoff oder können Mikroplastik enthalten.

FloraGarten

Doch nicht nur in den Laboren tut sich etwas: Aus einer ungenutzten Rasenfläche wurde ein Rückzugsort für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erschaffen, eine Ruheoase, aber auch kreativer Ort der besonderen Art. Das war das Ziel des Projekts „FloraGarten“. Eine Art Liveshow der eigenen Produkte, mit denen man tagtäglich zu tun hat. „Garten-Paten“, die für die einzelnen Bereiche zuständig sind, steckten viel Herzblut, teils auch am Wochenende, in das Projekt. Im Sommer erblüht er in seiner vollen Pracht. Bohnen, Erbsen, Möhren, rote Beete, Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini oder Salat- und Kohlbeete liefern eine tolle Ernte für die Mitarbeiter. Naschkatzen finden Erdbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren sowie rote und blaue Johannisbeeren. Abgerundet wird der Selbstversorgergarten durch Lavendel, Rosen, reichlich Obstbäume oder auch eine Bienenblühwiese mit eigenem Bienenstock. „Sicher etwas ganz Besonderes und Einzigartiges“, sagt Thomas Büter, Leiter des Marketings bei Floragard. Spezielle Events und Vorträge im Garten oder Azubi-Feiern bei Feuertonne und Barbecue-Grill runden das Projekt ab. In den Story-Highlights auf dem eigenen Instagram-Kanal (@floragard.de) lassen sich Eindrücke dazu finden.

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