- Anzeige -

Auf vielen Flächen ist es deutlich sichtbar: Die außergewöhnlich hohe Mäusepopulation hat die Grünlandnarbe in der Wesermarsch quasi vernichtet. Nun sind praktikable Lösungen wichtig, um schnellstmöglich die Flächen zu renovieren und das notwendige Futter anzubauen. Durch die Nässe ist ein Teil der Mäusebestände rückläufig, dennoch gibt immer noch Mäusebestände, die vor einer Neuansaat bekämpft werden müssen. Durch Bodenbearbeitungsmaßnahmen mit einer Bearbeitungstiefe von 20 bis 25 cm kann ein hoher Wirkungsgrad zur Vertreibung der Mäuse erzielt werden. Die Zerstörung der Mäusenester sowie der Stress haben Einfluss auf die Mortalität der Mäuse. Es gilt zu klären, ob neben dem Pflug auch andere tief lockernde Geräte in Betracht kommen, die zur Vertreibung der Mäuse effektiv eingesetzt werden können. Das Lohnunternehmen van Eijden, der Landhandel Ripken und die Firma Meiners Saaten aus Dünsen möchten gemeinsam Lösungsansätze zeigen. Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer werden beratend zur Verfügung stehen. Es wurden zwei verschiedene Flächen mit unterschiedlichen Böden für die Vorführungen ausgewählt, um die jeweils optimale Bodenbearbeitung vorzustellen. Zum Einsatz kommen ein Schwergrubber, ein Kreiselgrubber, ein Parapflug, eine umgebaute Vredo-Schlitzmaschine, eine Cambridgewalze mit Ansähtechnik sowie ein Striegel. Zu dem Grünlandtag am Montag, 9. März, von 10 bis ca. 14 Uhr, sind alle Landwirte herzlich eingeladen. Treffpunkt ist bei der Firma Ripken in Großenmeer. Von dort aus fährt ein Shuttlebus, ca. jede halbe Stunde, mit Gruppen zu den Versuchsfeldern. Nach der Vorführung kann bei der Firma Ripken über die Verfahren diskutiert werden. Im Anschluss wird auch noch auf die Tipulaproblematik eingegangen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. (seel)

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.