Hage Erinnerst du dich noch an den Tag, als sich das Baby im Bauch das erste Mal „gemeldet“ hat? Ich werde den Tag so schnell nicht mehr vergessen. Es war in der 19. Woche, an dem Abend der Untersuchung beim Gynäkologen. Am Nachmittag hatten wir ihn noch gefragt, ab wann man denn „etwas spüren“ könnte und warum meine Frau bis dato noch nichts gemerkt habe. „Heute Abend merken Sie was“, versprach er noch am Nachmittag.

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Ich hielt das für Hokuspokus. Bis genau an diesem Abend meine Frau plötzlich ganz aufgeregt beim Fernsehgucken fragte: „Hast du das auch gemerkt?“ „Was?“, entgegnete ich begriffsstutzig. „Na, es hat sich hier was bewegt“, freute sie sich und schaute auf ihren Bauch. Dann wurde es merkwürdig und ich bin im Nachhinein froh, dass uns niemand durch das Fenster beobachtet hat.

Gespannt auf die Bauchdecke starren

Wir beide strahlten um die Wette, die packende Dokumentation im TV wurde zur Nebensache und die Bauchdecke zu beobachten war spannender als jeder Thriller, den wir uns hätten vorstellen können. Es rührte sich oberflächlich nichts – doch im Inneren platzten Seifenblasen, so beschrieb sie das Gefühl. Nichts, worunter ich mir etwas vorstellen könnte, doch in mir machte sich ein wohlig-warmes Gefühl der Zufriedenheit breit. Es entwickelt sich alles. Die Kleine wächst. Alles ist gut. Das war die schönste Nachricht seit ich denken kann. Keine gute Note im Studium oder Erfolgserlebnis jedweder Art kommt auch nur annähernd an dieses Gefühl heran.

Wie war es bei euch?

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Und nun interessiert mich: Wie lief es bei euch? Wann hat sich euer Baby das erste Mal „gemeldet“? Schreibt mir gern und berichtet mir und uns von euren eigenen Erlebnissen.

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Aike Sebastian Ruhr Redakteur / Redaktion Norden
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