475 Jobs Bei Solarworld Vorerst Sicher

Gläubiger stimmen für Verkauf deutscher Werke

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In der Unternehmenszentrale von Solarworld in Bonn sind Solaranlagen auf dem Dach keine Überraschung. Bild: Oliver Berg/dpa

Solarworld hatte Mitte Mai unter dem Druck der Konkurrenz unter anderem aus China Insolvenz angemeldet. Nun gibt es neue Hoffnung für das Unternehmen – und wohl Geld aus Katar.

Bonn Die deutschen Werke des insolventen Solarkonzerns Solarworld können vorerst weiterarbeiten. Damit sind 475 Arbeitsplätze im sächsischen Freiberg und im thüringischen Arnstadt zunächst gerettet. Eine Gläubigerversammlung des Unternehmens stimmte am Freitag in Bonn dem Verkauf an eine Investorengesellschaft zu, wie Teilnehmer der nicht öffentlichen Sitzung berichteten. Für 1200 Solarworld-Beschäftigte, die nicht mehr benötigt werden, wird eine Transfergesellschaft gegründet.

An der Spitze der neuen Gesellschaft steht der einstige Solarworld-Gründer Frank Asbeck. Das Geld für das Geschäft soll aus Katar kommen. Solarworld hatte Mitte Mai unter dem Druck der Konkurrenz unter anderem aus China Insolvenz angemeldet.

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