Nach Reizgasattacke Auf Mutter Und Kind

Polizei Oldenburg fahndet mit Bild nach Verdächtigen

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    Ein Tatverdächtiger war dunkel bekleidet. Er hat eine Glatze und trägt einen Vollbart.Bild: Polizei Oldenburg

Die Polizei fahndet nach zwei Tatverdächtigen, die im August 2016 eine Mutter und ihr Kind in Oldenburg mit Reizgas besprüht und dabei verletzt haben sollen. Ein Zeuge konnte die beiden Männer fotografieren.

Oldenburg Nach einer Reizgasattacke auf eine Mutter und ihr Kind am Brunnenkamp in Oldenburg fahndet die Polizei nun mit Bildern nach zwei Verdächtigen. Die Tat hatte sich Anfang August 2016 ereignet. Die jetzt veröffentlichten Fotos hatte ein Zeuge unmittelbar nach der Tat mit seinem Handy aufgenommen, erklärt Polizeisprecher Stephan Klatte am Montag.

Die 30-jährige Frau hatte am fünften August vergangenen Jahres gegen 19.40 Uhr gemeinsam mit ihrem achtjährigen Sohn an der Straße Brunnenkamp im Auto gesessen. Bevor die 30-Jährige das Auto aus einer Parklücke herausfahren konnte, traten zwei ihr unbekannte Männer aus einer Gruppe heraus ans Fahrzeug. Einer der beiden sprühte Reizgas durch das geöffnete Fenster der Fahrertür ins Fahrzeuginnere, wodurch Mutter und Kind leicht verletzt wurden.

Der andere Unbekannte hatte währenddessen hinter dem Pkw gestanden. Daraufhin begab sich der Mann mit dem Reizgas zu seinem Begleiter. Einer der beiden öffnete nun den Kofferraum des Fahrzeuges. Da die Täter hier offenbar keine Wertgegenstände finden konnten, entfernten sie sich gemeinsam mit den anderen Männern aus der Gruppe in Richtung Burenkamp.

Ein Tatverdächtiger wird als schlank beschrieben. Er hat dunkle, kurz geschnittene Haare und ist mit einer schwarzen Kapuzenjacke mit hellem Emblem sowie einer schwarzen Hose bekleidet. Der zweite Tatverdächtige ist ebenfalls dunkel bekleidet. Er hat eine Glatze und trägt einen Vollbart.

Da die bisherigen Ermittlungen bislang zu keinem Erfolg führten, hofft die Polizei nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die einen der Tatverdächtigen kennen oder Hinweise zu ihnen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0441/790-4115 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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