Nach Unfall Auf Der A 28 Bei Neuenkruge

Durch Rettungsgasse gefahren – Polizei ermittelt

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(Symbolbild) Bild: Peter Steffen/dpa

Nach einem Unfall musste die Autobahn 28 kurzfristig voll gesperrt werden. Der Fahrer blieb unverletzt, für großen Ärger sorgten aber zwei Fahrzeugführer, die sich nicht entsprechend der Rettungsgassenregel verhielten.

Neuenkruge/Wechloy Glimpflich ging am Montagnachmittag ein Unfall auf der Autobahn 28 zwischen Neuenkruge und Oldenburg-Wechloy aus: In Fahrtrichtung Bremen platzte gegen 1435 Uhr bei einem VW-Transporter, der einen Anhänger hinter sich herzog, ein Reifen. Das Fahrzeug des 39-jährigen Mannes aus Brake geriet ins schleudern und knallte gegen die Mittelschutzplanke. Dabei kippte der mit Holzplatten beladene Anhänger um.

Der Fahrer des Gespanns blieb unverletzt. Allerdings wurden durch den Unfall Haupt- und Überholstreifen der Strecke blockiert. Anschließend musste die Autobahn für die Bergungsarbeiten rund 30 Minuten voll gesperrt werden. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 10.000 Euro.

Für großen Ärger bei den Beamten sorgten zwei Fahrzeugführer, die die Rettungsgasse missbräuchlich nutzten. Gegen die Personen wurde ein gesondertes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In diesem Zusammenhang weißt die Polizei noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass eine Rettungsgasse lediglich von Einsatzfahrzeugen der Polizei, Feuerwehr sowie dem Rettungsdienst und weiteren Hilfsfahrzeugen genutzt werden darf. Sie darf nicht „dem schnelleren Vorankommen unbeteiligter Dritter bzw. Verkehrsteilnehmern“ dienen und muss unbedingt frei gehalten werden, macht ein Polizeisprecher deutlich.

Sehen Sie hier eine NWZ-Dokumentation über die Rettungsgasse (Januar 2016):

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